Gemüse im Winter frisch auf den Tisch? Oder: Wo wachsen Tomaten im Winter?

Dieser Frage sind die Schüler der Klassen 7aM und 7bM über einen Zeitraum von 4 Wochen nachgegangen.

Grundlage der Fragestellung war das Kennenlernen der Ernährungspyramide, die wir unseren Schülern im Fach Soziales als Wegweiser und Hilfestellung zur Reflexion des eigenen Essverhaltens vorstellen: Mit Hilfe eines Tagebuches, welches die Schüler und Klassenlehrer über eine Woche führten, wurde schnell deutlich, dass Obst und Gemüse eher selten auf dem Speiseplan der Schüler stehen.

Saisonales und regionales Obst und Gemüse laut Saisonkalender und seine Bedeutung für die eigene Gesundheit, für die Möglichkeiten des Einsparens von Geld, für den Schutz unserer Umwelt – Aspekte, welche die Schüler selbstständig erarbeitet haben.

Anspruch unserer Schule, einer „Lebenswerkstatt“, ist das Lernen „vom Wissen zum Handeln“ – weshalb all die theoretischen Inhalte rund um das Gemüse handlungsorientiert und praktisch im nahegelegenen Supermarkt untersucht und auf andere Lebensmittel übertragen wurden – was vielleicht nach sich zieht, dass die Schüler mit neuer Wahrnehmung durch die Supermärkte streifen und sich erinnern: „Erdbeeren im März oder Trauben aus Peru?“