Schau mal nach unten! Dort auf den Boden!

        

In der Projektwoche mit dem gesamtstädtischen Thema „Auf dem Boden bleiben!“ haben wir

  • Boden/Böden in München mit anderen Augen gesehen: bereits am ersten Tag arbeiteten die Schüler engagiert und fächerübergreifend im Computerraum am Rechner: die Route für den geplanten Stadtrundgang sollte eigenständig recherchiert werden. Auch die Entwürfe der zu gestaltenden Fliesen wurden in ihren Anforderungen besprochen und durch praktisches Arbeiten erstellt. 
  • die Städtische Berufsschule für das Bau- und Kunsthandwerk besucht und dort unter Anleitung von Fachleuten und Azubis Fliesen nach eigenen Ideen und Vorstellungen gefertigt. In einer Führung durch das Schulzentrum erhielten die Projektteilnehmer einen Einblick in die Vielseitigkeit der angebotenen Ausbildungsgänge, welche von Maurern, Betonbauern und Zimmerern über Bauzeichner bis hin zu Steinmetzen und Goldschmieden reichen, was hinsichtlich der Berufsorientierung als Auftrag der Mittelschule sehr interessiert aufgenommen wurde. 
  • mit den selbst gefertigten Fliesen einen kleinen Bereich des Schulhofes verschönert. 

        

In der Projektpräsentation am letzten Tag der Projektwoche berichteten die Schüler frei und sehr lebendig von all ihren Eindrücken und ihrem „eigenen Mitnehmen“: Frei vom 45-Minuten-Rhythmus lernten die Teilnehmer fächerübergreifend und eingebettet in sich ergänzende Zusammenhänge z. B. die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Gruppe oder festigten einschlägige Methodenkompetenzen wie die Arbeit mit Suchmaschinen am PC und das Erstellen anschaulicher Präsentationen. Ganz nebenbei erlaubt die Projektarbeit ein Auffrischen der Münchener Stadtgeschichte, schult die Wahrnehmung, hier: Durch einen Stadtrundgang mit einem „Blick nach unten“ und lässt die Schüler ihre eigenen Fähigkeiten, aber auch Grenzen im praktischen Arbeiten erfahren. 

    

Unser besonderes Dankeschön gilt dem Schulleiter Herrn Seger für die unkomplizierte und offene Möglichkeit der Kooperation. Für seine so tatkräftige Unterstützung und die Vorschläge für die Umsetzung des Projektes möchten wir uns ausdrücklich bei Herrn Strasser und seinen Auszubildenden bedanken.